27.03.2026
18:30
Monte Verità | Sala Balint

Terézia Mora

Die andere Hälfte der Liebe
Deutsch
Simultanüber-.: Italienisch

Die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terézia Mora erforscht hellsichtig Beziehungen in ihren fragilsten und widersprüchlichsten Bereichen. In ihrem neuesten Roman Muna oder Die Hälfte des Lebens (Luchterhand, 2023) zeigt sie, wie Liebe zu einer Fessel, zu Selbstverlust und Obsession, aber auch zu einer Offenbarung werden kann. Ihr Blick beleuchtet die Komplexität menschlicher Erfahrungen mit Feinsinn, ohne Trost zu spenden.

Moderation: Barbara Villiger Heilig

Die Veranstaltung wird auch auf unserer Webseite als Livestream übertragen (Simultanübersetzung online nicht verfügbar).

Biografien

Terézia Mora wurde 1971 in Ungarn geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Ihr literarisches Debüt, Seltsame Materie (Rowohlt,1999), wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, ihr Roman Das Ungeheuer (Luchterhand, 2013) mit dem Deutschen Buchpreis 2013. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen.

Barbara Villiger Heilig (1959) studierte Romanistik in Zürich und Italien. Nach der Promotion arbeitete sie als Verlagslektorin, Übersetzerin und freie Journalistin, bis sie 1991 in die Feuilletonredaktion der Neuen Zürcher Zeitung eintrat.